Pilatus P2-05

Besitzer:
Frank Schneider
Baujahr: 1947
Kennzeichen: F-AZCG
Standort: EDQC Coburg-Brandensteinsebene

Von diesem zweisitzigen Militärtrainer für die Fortgeschrittenen-Ausbildung wurden nur 50 Exemplare gebaut.

Die Maschine von GHF-Mitglied Frank Schneider trägt die Werknummer 26 und wurde im Jahr 1947 gebaut. Hersteller sind die Pilatus-Werke im schweizerischen Stans.

Obwohl der Maschine stets nachgesagt wird, sie sei eine Weiter-Entwicklung der deutschen Arado 96, so ist dies schlichtweg falsch. Es handelt sich um eine Pilatus-eigene Konstruktion und stellt gleichzeitig die erste Serienmaschine der Pilatus Werke überhaupt dar.

Mit der besagten Arado 96 teilt sich die P2 lediglich den Motor und den Propeller, welche im übrigen auch noch in der FW-189 und in der Siebel SI-204 Verwendung fanden. Das Fahrwerk entstammt der Bf 109-E und wurde zum erreichen einer breiteren Spur "gedreht", d.h. es wird nicht aus den Flächen in Richtung Rumpf ausgefahren, sondern aus den in den Flächen gelegenen Anlenkpunkt vom Rumpf weg (nach außen statt nach innen).

Der Rumpf besteht aus Aluminium, die Tragflächen aus einer zweiholmigen und beplankten Holzkonstruktion. Der Motor, ein Argus 410 A-2, leistet 465 PS. Als Propeller wurde eine mechanische Argus-Verstell-Luftschraube eingesetzt. Max. Abfluggewicht 1.970 kg.

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